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01.02.2010

EnEV 2009 - Auswirkungen auf Eigentümer

Am 27. Januar informierten die Investitionsbank Berlin und die Berliner Energieagentur gemeinsam über die Auswirkungen der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) auf Eigentümer von Mietshäusern. Etwa 150 Interessierte wollten Näheres über die seit Oktober 2009 gültige EnEV erfahren.

Umweltsenatorin Katrin Lompscher nutzte die Gelegenheit und warb für das Berliner Klimaschutzgesetz. Das Gesetz sei angesichts der gescheiterten Verhandlungen von Kopenhagen umso wichtiger, denn nun müsse erst recht vor Ort gehandelt werden. Dabei ginge es ihrer Verwaltung darum, einen ordnungsrechtlichen Handlungsrahmen zu setzen. Auch Hauseigentümer müssten dazu beitragen, dass weniger Energie verbraucht und damit geringere Mengen an CO2 ausgestoßen würden, sagte die Senatorin.

Auch der Vorstandsvorsitzende der IBB, Ulrich Kissing, hatte die Bedeutung von energetischen Modernisierungen und nachhaltiger Entwicklung hervorgehoben. Die IBB biete mit ihrem Programm "Energetische Gebäudesanierung" entsprechende Finanzierungsprogramme an. Auch das Engagement im Berliner NetzwerkE, das innovative Energietechnologien vorantreibt, und die Entwicklung einer Abwrackprämie für Heizkessel zeige, dass die IBB dem Klimaschutz wachsende Bedeutung zukommen lasse.

Dr. Alexander Renner, Referent im Bundesbauministerium und Co-Autor der aktuellen EnEV, stellt die Zielsetzung der Bundesregierung dar. Thorsten Raup, Projektleiter bei der Berliner Energieagentur, erläuterte die Auswirkungen der EnEV 2009 bei energetischen Sanierungen. Gerade mit Blick auf die ambitionierten Ziele der EU seien technologische Weiterentwicklungen notwendig, sagte Raup.

Georg Heym stellte das Programm "IBB - Energetische Gebäudesanierung" vor. Die IBB nutzt dabei die günstigen Mittel der KfW aus dem Programm "Effizient Sanieren" und vergünstigt die Zinskonditionen noch einmal.

Hier finden Sie die Vorträge der Veranstaltung.


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